Polizistenmord von Kusel – Polizeiinspektion Kusel und Staatsanwaltschaft Kaiserslautern

Polizistenmord von Kusel - Polizeiinspektion Kusel und Staatsanwaltschaft Kaiserslautern

Wer als Polizei Terror und Gewalt sät, wird als Polizei Terror und Gewalt ernten.

Wenn die Polizei im Dienst Menschen tötet, foltert oder quält, sie glauben im Polizeidienst Grenzen überschreiten zu können, wird sich die Gewaltspirale immer mehr und immer schneller drehen.

Das Bild, das die Polizei in der Öffentlichkeit abgibt, ist nicht nur, das des Helfers in Uniform, sondern auch das des Täters mit Polizeiwaffe.

Wenn jedes Jahr ca. 2000 Übergriffe durch die Polizei bekannt und angezeigt werden, davon aber nur 40 Polizisten angeklagt und sogar nur 20 Polizisten verurteilt werden, dann zeigt es sich, wer der aggressive Feind im Land ist. Wenn die Polizei Gewissheit darüber hat, dass nur 1 % der aggressiven Polizeibeamten verurteilt werden, dann ist für Übergriffe von Polizeibeamten Tür und Tor geöffnet.

Nicht besser wird es, wenn man sich weiter verdeutlicht, dass tausende Übergriffe überhaupt nicht aktenkundig werden, dann zeigt das exemplarisch auf, warum die Polizisten in Kusel sterben mussten.

Die Polizei hat ein strukturelles Problem bei der Aufbereitung von Polizeiübergriffen. Solange das nicht behoben wird, bringt es nichts, dass Polizisten mit Body-Cam und Waffen herumlaufen, sondern dann muss das Dienstrecht, solche Straftäter aus dem Dienst entfernen, um der Öffentlichkeit aufzuzeigen, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird.

By Tom Rebbalter